18 | Ausgabe 112 - Dezember 2025 GANZ KURZE BERICHTE | NEWS vom Klima- und Energiefonds Mikro-ÖV: regioMobil wird mit 31. März eingestellt Das südweststeirische Erfolgsprojekt „regioMobil“ wird aus finanziellen Gründen eingestellt. Der Betrieb endet mit 31. März 2026. Vor sechs Jahren nahm in der Südweststeiermark das Mikro-ÖV-Projekt regioMobil mit Beteiligung der GKB voll Fahrt auf und der Erfolg sprach für sich: Erfolgreicher Mikro-ÖV der GKB mit regioMobil Das beliebte Bedarfsverkehr-Angebot wurde fixer Bestandteil der ländlichen Mobilität und besonders von Menschen genutzt, die auf flexible Mobilitätsangebote abseits des eigenen PKWs angewiesen sind. Zuletzt war dieses Angebot der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH für die sogenannte „letzte Meile zu den Öffis“ in Leibnitz und Deutschlandsberg fast flächendeckend. Nun muss das südweststeirische Erfolgsprojekt, das zuletzt sogar mit einer Steigerung der Fahrten um 30 Prozent überzeugte, aus finanziellen Gründen eingestellt werden, informiert das Regionalmanagement Südweststeiermark und verweist auf das Ende mit 31. März 2026! Die Gründe für das Ende Das erfolgreiche Mikro-ÖV-Projekt unter Beteiligung der GKB wurde bisher aus Mitteln des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes unterstützt. Und ohne diese Unterstützung des Landes kann der Betrieb trotz des großen Erfolgs und der hohen Nachfrage nicht fortgeführt werden, denn die beteiligten Gemeinden sehen sich außerstande, die Kosten alleine zu tragen. „Eine solche Transformation des Bahnsektors auf Schiene Der Klima- und Energiefonds zeigt bei einer High-Level-Diskussion, wie Österreich mit Innovationen „Made in Austria“ am internationalen Markt die Spitzenposition einnehmen kann. Das Bahnland Österreich stand im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „Innovation im Dialog“ des Klima- und Energiefonds. Mit den meisten Zugkilometern pro Kopf in der EU und einer Bahnindustrie auf Spitzenniveau zählt Österreich zu den Vorreitern nachhaltiger Mobilität. Exzellente Rahmenbedingungen bilden das Rückgrat des Erfolgs des heimischen Bahnsektors. Mit dem Förderprogramm Rail4Climate treibt der Klima- und Energiefonds die Erfolgsgeschichte weiter. Welche Erfolgsfaktoren der Bahnindustrie übertragbar sind und wie der Standort und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden können, diskutierte ein hochkarätiges Panel in Wien vor 120 Gästen. Mobilitätsminister Peter Hanke, sagte in einer Videobotschaft: „Die Bahnindustrie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Transformation unserer Wirtschaft und ist Eckpfeiler der Mobilitätswende. Der Rail Report 2025 zeigt eindrucksvoll, wie stark die Branche in Beschäftigung, Export und Innovation ist – und welche Chancen wir mit einer konsequent nachhaltigen Industriepolitik nutzen können. Solche Erfolge entstehen nicht zufällig. Sie sind Ergebnis einer langfristigen Förder- und Innovationsstrategie in Österreich.“ Panel-Diskussion mit Expert:innen In der Keynote skizzierte Univ.-Prof. Pospischil von der TU Graz die Erfolge der Bahnindustrie, der innovativsten Branchen weltweit. Außerdem wurde die Bahn als Teil eines vernetzten Mobilitätssystems diskutiert und Wege aufgezeigt, wie sich die Branche in den nächsten Jahren weiterentwickeln kann. Bei der Panel-Diskussion sprachen CEO Hana Dellemann (Verband der Bahnindustrie), Dr. Barbara Kleinert (GKB), DI Robert Liskounig (BMIMI), Dr. Lukas Oberndorfer (AK-Wien) und Dir. Johann Dumser (Plasser & Theurer) über die Zukunft der Bahnindustrie. Text: Redaktion Foto: Klima- und Energiefonds/APA_Hörmandinger Geschäftsführerin Dr. Barbara Kleinert (3.v. r.) mit anderen
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