Drehscheibe Nr. 115 September 2026

3 Ausgabe 115 - September 2026 | Die GKB entwickelt das Geschäftsfeld Regionalmobilität, die Werkstättenprojekte machen gute Fortschritte und die Planungen für den Schienenersatzverkehr im Jahr 2027 laufen. Bereits seit 2022 fährt das Anruf-Sammeltaxi SAM im Auftrag der Regionalentwicklung Oststeiermark in Weiz, HartbergFürstenfeld und auch einer Gemeinde in Bruck-Mürzzuschlag. Nun wurde die GKB mit der Weiterführung beauftragt. Regionalmobilität als Zukunftsprojekt Die erfolgreiche Regionalmobilitätssparte unseres Unternehmens betreut neben SAM Oststeiermark, auch flux – Das stetig wachsende Sammeltaxi für den Steirischen Zentralraum. Die GKB betreibt dafür eine Mobilitätszentrale und kümmert sich um die Disposition der Fahrten von regionalen Taxi-Unternehmen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Bündelung von Taxi-Fahrten, wodurch ein umwelt- und ressourcenschonendes Mikro-ÖV-System möglich wird. Der Mikro-ÖV dient als Zu- und Abbringer für die erste und letzte Meile, also z. B. den Weg zur Bahn oder von der Bushaltestelle nach Hause. Mikro-ÖV bietet Mobilitätslösung, wo keine ausreichende Bus- oder Bahnanbindung angeboten werden kann. Dadurch entsteht eine echte Win-win-Situation für die Menschen in der Region, den Auftraggeber und die Mobilitätsdienstleister. Die GKB-Regionalmobilitätssparte deckt einen kleinteiligen und lokalen Mobilitätsbedarf, der von Einheimischen und Tourist:innen gerne genutzt wird. Die GKB setzt bewusst auf das Zukunftsprojekt Regionalmobilität und möchte dieses Geschäftsfeld weiter ausbauen. von Mag. Gerald Klug Geschäftsführer der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH Regionalmobilität als Zukunftsprojekt | GESCHÄFTSFÜHRUNG Regionalmobilität als Zukunftsprojekt - GKB bedient die letzte Meile Werkstättenprojekte sind voll im Plan Am 14. Juli 2026 legten wir den Grundstein für ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte: Die GKB begann mit der Errichtung von neuen Werkstätten- und Instandhaltungsanlagen in Graz. Dabei handelt es sich um einen echten Meilenstein in der Entwicklung der GKB. Denn mit den neuen Werkstättenanlagen schaffen wir die Grundlage für den flächendeckenden elektrischen Bahnbetrieb. Die neue Infrastruktur dient künftig einerseits der Wartung von eigenen Fahrzeugen, hat aber auch Kapazitäten um andere Geschäftsfelder weiterzuentwickeln. Nun ist die erste Bauphase voll angelaufen, die ersten beiden Projekte machen gute Fortschritte und der vorgesehene Zeit- bzw. Kostenrahmen wird eingehalten. Ersatzverkehr im Jahr 2027 Auch die Elektrifizierungs- und Bahnbauarbeiten für die S-Bahn-Linie S7 schreiten zügig voran. Daher wird 2027 die Strecke zwischen Lieboch und Köflach erneut gesperrt. Weshalb die GKB von 7. Jänner bis 19. September nächsten Jahres wieder einen Schienenersatzverkehr (SEV) auf diesem Streckenabschnitt einrichten muss. Außerdem sind auch Fahrplananpassungen bei den RegioBus-Anschlussverbindungen in der Region nötig. Der Verkehrsverbund und die GKB arbeiten bereits an Anpassungen und Verbesserungen des SEV-Mobilitätskonzeptes, auf Basis der diesjährigen Erfahrungen. Die Ersatzfahrpläne werden vom Verkehrsverbund veröffentlicht und in die Fahrgastinformationssysteme eingepflegt.

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