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Freitag, 05 Juli 2019 03:53

Mehr Sicherheit für Graz

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Neue Schrankenanlage der GKB geht in Betrieb

Am 4. Juli 2019 ging eine neue Vollschrankenanlage der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) in der Grazer Grottenhofstraße in Betrieb. Zusätzlich zur neuen Vollschrankenanlage sichern Lichtzeichen und Läutwerke den Bahnübergang in Wetzelsdorf.

Aktuell befinden sich im Stadtgebiet von Graz noch 12 Eisenbahnkreuzungen der GKB. Mit der Eisenbahnkreuzung in der Grottenhofstraße sind nun vier davon, mit einer Schranken- und Lichtzeichenanlage gesichert. Die restlichen acht Bahnübergänge sind mit Lichtzeichenanlagen gesichert. Alle Eisenbahnkreuzungen sind mit Andreaskreuzen gekennzeichnet.

GKB strebt eine Gesamtlösung für alle Bahnübergänge an

Die GKB strebt in Kooperation mit den Straßenerhaltern Stadt Graz und Land Steiermark eine sichere, umfassende und langfristige Gesamtlösung für alle Eisenbahnkreuzungen der GKB im Stadtgebiet an. Aktuell erarbeitet eine Expertengruppe detaillierte Lösungsvorschläge für die Sicherung aller Eisenbahnkreuzungen der GKB in Graz, sie setzt sich aus Vertretern des Landes Steiermark, der Stadt und der GKB zusammen. Die Experten werden dabei von fünf Zivilingenieurbüros unterstützt, die v. a. die Machbarkeit von Unterführungen prüfen bzw. alternative Lösungsvorschläge für die Sicherung der Eisenbahnkreuzungen (inkl. Prioritätenreihung) erarbeiten sollen. Ein erster Zwischenbericht wird für Juli 2019 erwartet. Federführend bei der Bewertung der Machbarkeitsstudie für die jeweilige Eisenbahnkreuzung, sind dabei immer die Vertreter des zuständigen Straßenerhalters. Die Art der Sicherung einer Eisenbahnkreuzung wird per Bescheid durch die zuständige Behörde festgelegt.

Prok. Mag. Gerald Klug, Leiter des Bereiches Infrastruktur der GKB, hält fest: „Eisenbahnkreuzungen sind immer eine Gefahrenquelle für die Bevölkerung und den Straßenverkehr. Die sicherste Möglichkeit zur Querung einer Eisenbahnstrecke ist eine Unterführung. Insbesondere im Grazer Stadtgebiet ist es ein erklärtes Ziel der GKB, gemeinsam mit den Partnern Stadt Graz und Land Steiermark, möglichst viele Eisenbahnkreuzungen durch Unterführungen zu ersetzen.“ Die GKB plant eine generelle Reduktion der Eisenbahnkreuzungen in ihrem Netz, um dadurch die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen. „Die sicherste Eisenbahnkreuzung ist jene, die es nicht gibt!“ bringt es Klug abschließend auf den Punkt.

Rückfragen:

Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH
Mag. Ernst Suppan
Leitung Public Relations / Marketing
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+43 (0) 316 / 59 87 – 314

 

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